Indianer des Südostens

Cherokee, Seminolen und der Trail of Tears

Osceola
Osceola, Anführer der Seminolen

Die Völker des Südostens – Cherokee, Creek, Chickasaw, Choctaw und Seminolen – wurden von den Weißen als die „Fünf Zivilisierten Nationen" bezeichnet, weil sie viele europäische Bräuche übernahmen: Sie bauten Schulen, entwickelten eine eigene Schrift und verabschiedeten Verfassungen.

Doch all dies schützte sie nicht vor der Vertreibung. In den 1830er Jahren wurden sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und nach Oklahoma zu ziehen – auf dem berüchtigten „Trail of Tears", der Tausende das Leben kostete.

Themen in dieser Sektion

Trail of Tears

Die Vertreibung der Cherokee 1838 – einer der dunkelsten Momente der amerikanischen Geschichte.

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Osceola

Der legendäre Anführer der Seminolen im Widerstand gegen die Vertreibung.

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Der French and Indian War

Franzosen, Engländer und Indianer im Kampf um Nordamerika.

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Hinweis zur Verwendung des Begriffs „Indianer"

Diese Website verwendet den Begriff „Indianer" als im deutschen Sprachraum etablierte Bezeichnung für die indigenen Völker Nordamerikas. Im Gegensatz zum Englischen oder Spanischen hat dieser Begriff im Deutschen keine abwertende Konnotation. Heute sind Bezeichnungen wie „Native Americans", „First Nations" oder „Indigene Völker" gebräuchlicher. Wir respektieren die Selbstbezeichnungen der einzelnen Nationen.